Wer ist besser bei der Geldanlage: Mensch oder Maschine?

30.01.2026

4 Minuten Lesezeit

Investitionsstrategie | Künstliche Intelligenz

Die Digitalisierung hat auch das Private Banking erreicht: Immer mehr Anlegerinnen und Anleger nützen Künstliche Intelligenz (KI), um ihr Portfolio zusammenzustellen. KI-gestützte Systeme analysieren Märkte blitzschnell und liefern Vorschläge auf Basis historischer Daten. Doch es stellt sich die Frage: Reicht Technik allein aus, um Vermögen nachhaltig und individuell zu verwalten oder braucht es mehr?

Kann man mit Hilfe von KI Geld anlegen?

Eine KI kann nur Informationen verarbeiten, die Menschen oder andere Systeme zuvor erstellt haben. Sie wird also häufig jene Aktien empfehlen, die von den meisten Analysten gerade positiv bewertet werden. So entsteht ein Herdentrieb, der individuelle Bedürfnisse ausblendet.

KI-Geldanlage: Warum Vermögensverwaltung Vertrauen braucht

Im Private Banking geht es nicht nur um Zahlen. Es geht um Ihre persönliche Geschichte, Ihre Wünsche, Ihre Sicherheit – und um das Vertrauen in einen Menschen, der Sie und Ihre Ziele kennt und Sie begleitet.

Vermögensverwaltung im Private Banking stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Ein persönlicher Begleiter kann Lebensumstände, Emotionen und Werte berücksichtigen. Das sorgt für:

  • Vertrauen und Sicherheit in volatilen Zeiten
  • Anpassung der Anlagestrategie an persönliche Ziele
  • Integration von Werten wie Nachhaltigkeit oder regionalem Engagement
  • Begleitung bei wichtigen Lebensentscheidungen, etwa Nachfolgeplanung oder Immobilieninvestitionen

Diese persönliche Dimension fehlt in der rein datengetriebenen Welt der KI.

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Welche Rolle spielt KI in der Vermögensverwaltung?

KI ist zweifellos ein spannendes Werkzeug. Sie analysiert historische Kursverläufe, Marktberichte und Trends. Daraus erstellt sie Portfolios, die auf Risikoprofilen beruhen – konservativ, ausgewogen oder wachstumsorientiert.

Auf dem Papier wirkt das perfekt: eine mathematisch optimierte Vermögensverwaltung. Doch dieser Ansatz hat eine entscheidende Schwäche: Die KI kennt Sie nicht. Sie weiß nichts von Ihren Lebensplänen, Ihrer Familie, steuerlichen Überlegungen oder Ihren Werten.

Der Herdentrieb: Warum KI oft das empfiehlt, was alle sagen

Ein weiterer Punkt: KI kann nur mit Informationen arbeiten, die bereits existieren. Sie stützt sich auf Analystenberichte, Ratings und Marktmeinungen – also auf Daten, die von Menschen oder anderen Systemen erstellt wurden. Das bedeutet:

  • Die KI empfiehlt mit hoher Wahrscheinlichkeit jene Aktien, die ohnehin von den meisten Analysten positiv bewertet werden.
  • Sie läuft Gefahr, Trends zu verstärken, anstatt Neues zu erkennen.
  • Es entsteht ein Herdentrieb, der Anlegerinnen und Anleger blind der Masse folgen lässt – statt individuelle Chancen zu nützen.

Gerade in unsicheren Marktphasen zeigt sich, dass Herdenverhalten gefährlich sein kann. Was viele kaufen, ist nicht automatisch das Beste für Ihr persönliches Portfolio.

Private Equity als Asset-Baustein mit Mehrwert

Ein gutes Beispiel ist Private Equity. KI-Systeme haben hier kaum Zugriff, da diese Anlageklasse exklusive Netzwerke und tiefes Fachwissen erfordert. Gar keine oder nur wenige Informationen sind öffentlich zugänglich. Im Private Banking eröffnet Private Equity neue Diversifikationsmöglichkeiten und schafft einen echten Mehrwert in der Vermögensverwaltung.

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KI beim Investieren: Mensch oder Maschine?

Geldanlage ist Vertrauenssache. In der Vermögensverwaltung zählt nicht nur die Rendite. Sondern auch das gute Gefühl, die richtige Entscheidung für die eigene Zukunft getroffen zu haben. Hier macht der menschliche Begleiter den entscheidenden Unterschied:

  • Vertrauen & Beziehung: Ein persönlicher Berater kennt Ihre Lebenssituation, Ihre Familie und Ihre Werte. Er begleitet Sie über Jahre – oft über Generationen hinweg.

  • Ganzheitliche Perspektive: Ein Portfolio ist mehr als Aktien und Anleihen. Themen wie Nachfolgeplanung, steuerliche Optimierung oder Private Equity gehören dazu.

  • Empathie & Sicherheit: Gerade in turbulenten Zeiten ist es beruhigend, einen Ansprechpartner zu haben, der zuhört, erklärt und Orientierung gibt.

  • Individuelle Lösungen: Während die Künstliche Intelligenz Standards liefert, entwickeln Berater Strategien, die auf Sie persönlich zugeschnitten sind – mit Augenmaß und Weitblick.

Die ideale Kombination für Ihr Vermögen

KI ist ein wertvolles Werkzeug für Analysen und Marktbeobachtung. Doch nur der Mensch versteht Ihre persönliche Geschichte, Ihre Pläne und Ihre Werte. Die Zukunft der Vermögensverwaltung liegt daher im Zusammenspiel: Menschliche Erfahrung im Private Banking kombiniert mit den Möglichkeiten moderner Technologie.

Das Ziel ist nicht Mensch gegen Maschine, sondern eine symbiotische Verbindung: KI liefert Daten und Analysen, der Mensch ergänzt Erfahrung, Urteilskraft und Empathie. So entsteht eine Vermögensverwaltung, die technologische Effizienz mit persönlicher Nähe verbindet.

Fazit: Geldanlage und Vermögensverwaltung bleiben Vertrauenssache

Künstliche Intelligenz ist hilfreich, aber Geldanlage ist Vertrauenssache. Eine persönliche Beraterin oder ein persönlicher Berater im Private Banking bieten Sicherheit, oftmals jahrzehntelange Erfahrung, Zugang zu exklusiven Asset-Bausteinen wie Private Equity – und die Gewissheit, dass Ihre Vermögensverwaltung wirklich zu Ihrem Leben passt.

Private Banking bedeutet, einen verlässlichen Partner an Ihrer Seite zu haben, der nicht nur Ihr Vermögen kennt - sondern auch Sie als Mensch versteht. So wird aus Geldanlage Lebensplanung – mit einem Portfolio, das zu Ihnen passt.

Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin mit unseren Private Bankerinnen und Bankern und erfahren Sie, was die stärkste Privatbank Österreichs für Sie und Ihr Vermögen tun kann.

Hinweis: Diese Information ist eine Marketingmitteilung, welche von Schelhammer Capital ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handelns im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Dieses Dokument stellt keine Finanzanalyse, keine Anlageempfehlung und keine Anlageberatung dar. Sie erhalten weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung, noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben. Sofern sich diese Mitteilung auf nach den kapitalmarktrechtlichen Vorschriften prospektpflichtige Produkte bezieht, ersetzen die Informationen keinesfalls den Prospekt, welcher über den jeweiligen Emittenten veröffentlicht wird. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Da nicht jedes Geschäft für jeden Anleger geeignet ist, sollten Anleger vor Abschluss eigene Berater konsultieren (insbesondere Rechts- und Steuerberater).