Private Equity: Nur ein weiterer Hype oder sinnvolle Kapitalanlage?

05.03.2025

5 Minuten Lesezeit

Private Equity | Investition

Sie haben Risikoappetit und wollen andere Wege bei der Geldanlage beschreiten, die zu höheren Erträgen führen können? Es ist ein offenes Geheimnis: Investieren in Private Equity kann starke Renditen bringen. Viele Banken und andere Finanzdienstleister bieten seit einiger Zeit vermehrt Investitionen für Ihre Privatanleger in die bewährte Anlageklasse Private Equity an.

In diesem Blog erfahren Sie, was Private Equity ist und ob die Investition in Private Equity für jede Anlegerin und jeden Anleger sinnvoll ist. Außerdem erklären wir, worauf Sie bei der Geldanlage in Private Equity unbedingt achten müssen. Und was Sie nicht tun sollten.

Private Equity: Wie legt man erfolgreich Geld an?

Private Equity ist eine besondere Form der Investition, bei der Anleger direkt oder mithilfe von Fonds in nicht börsennotierte Unternehmen investieren. Durch aktives Management und Unternehmensentwicklung weist Private Equity oft höhere Renditechancen auf.

Was ist Private Equity?

Private Equity bezeichnet eine Beteiligung an Unternehmen - de facto etwas sehr Ähnliches wie eine Aktie. Wenn das Unternehmen an der Börse notiert, nennt man es Aktie und wenn nicht, spricht man von Private Equity.  In beiden Fällen sind Sie an einem Unternehmen beteiligt. Investieren Sie in einen Fonds, dann sind Sie gleichzeitig an mehreren Unternehmen beteiligt und erreichen damit auch eine Streuung (Diversifikation).

Wodurch unterscheidet sich Private Equity von börsengehandelten Aktien?

Während Aktien an der Börse in der Regel täglich gehandelt werden, sind Private Equity-Beteiligungen längerfristige und nicht handelbare Investitionen. Aktien sind stark reguliert und oft beeinflussen psychologische Momente (US-Wahlen, Ukraine-Krieg, ...) die Kursentwicklung mehr als der tatsächliche Wert des Unternehmens. Bei Private-Equity-Beteiligungen spielt die Marktpsychologie kaum eine Rolle. Es zählt der Unternehmenswert, dadurch ist die Anlageklasse weniger volatil.

Bei Investitionen in Private Equity besteht ein höheres Risiko, was die Transparenz betrifft. Daher ist es umso wichtiger, mit den richtigen Managementteams zusammenzuarbeiten.

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Für wen ist Private Equity sinnvoll?

Bereits seit den 1970er-Jahren investieren amerikanische Stiftungen wie Yale und Harvard erfolgreich in Private Equity, um stabile und hohe Renditen zu erzielen. Diese Anlageklasse wird auch für vermögende Privatpersonen, die ihr Kapital längerfristig anlegen möchten, zu einer wichtigen Anlageklasse.

Heute gibt es mehr nicht börsennotierte als börsennotierte Unternehmen, da viele Firmen länger mit dem Börsengang warten oder einfach im Privatbesitz bleiben. Private Equity ist oft eine wichtige Diversifikationsquelle.

Welche besonderen Eigenschaften hat Private Equity?

  • Investitionsdauer: Bei den traditionellen Geldanlagen Aktie und Anleihe wird der Kaufpreis sofort fällig. Im Gegensatz dazu, geben Sie bei der Investition in Private Equity Fonds häufig ein Commitment (Verpflichtung) über Ihre Anlagesumme ab. Sobald sich die Fondsmanager an einem Unternehmen beteiligen, rufen sie Teile Ihres Verpflichtungsbetrags ab. Dadurch kann die vollständige Investition längere Zeit dauern.

  • Laufzeit: Tatsächlich gibt es bei der Investition in Private Equity keine vereinbarte Laufzeit wie beispielsweise bei einer Anleihe. Bei dieser gibt es ein Enddatum. An diesem Tag wird die Anleihe getilgt und der fällige Betrag wird Ihnen gutgeschrieben. In eine Aktie investiert man längerfristig - fünf oder besser mehr Jahre, um von der Entwicklung des Unternehmens zu profitieren. Gleichwohl können Sie die Aktie täglich verkaufen. Auch bei Private Equity sollte Ihr Anlagehorizont längerfristig sein. Investitionen laufen meist über 5 bis 10 Jahre.

  • Hohe Renditechancen: Durch aktives Management und Wertsteigerung des Unternehmens.

  • Geringe Liquidität: Anteile können in der Regel nicht vor dem Exit (Börsengang, durch Verkauf) jederzeit verkauft werden.

  • Exklusiver Zugang: Investoren erhalten Beteiligungen an Unternehmen, die nicht öffentlich handelbar sind.

Ersetzt Private Equity eine Investition in Aktien?

Nein, Private Equity sollte als Ergänzung zum Aktienportfolio betrachtet werden. Eine breite Diversifikation ist entscheidend für eine erfolgreiche und renditestarke Vermögensverwaltung.

Wie sollten Sie nicht in Private Equity investieren?

  • Ohne Expertenwissen: Private Equity erfordert fundierte Marktkenntnisse. Investieren Sie mit einem erfahrenen Manager.

  • Ohne Diversifikation: Investitionen sollten nicht auf ein Unternehmen oder Sektor beziehungsweise Region beschränkt sein. Es gelten hier die gleichen Regeln wie bei einem Aktieninvestment.

  • Mit kurzfristigem Anlagehorizont: Private Equity ist eine längerfristige Geldanlage.

Welche Vorteile hat eine Investition in Private Equity?

  • Überdurchschnittliche Renditen im Vergleich zu klassischen Aktieninvestitionen.

  • Wertsteigerung durch aktives Management der Unternehmen.

  • Diversifikation Ihres gesamten Portfolios zur Risikominimierung.

  • Exklusiver Zugang zu nicht börsennotierten Unternehmen.

Welche Risiken hat eine Investition in Private Equity?

  • Geringe Liquidität: Verkauf der Anteile oft erst nach Jahren möglich.

  • Hohes Verlustrisiko: Unternehmen können scheitern oder sich nicht wie erwartet entwickeln.

  • Hohe Mindestinvestitionen: Zugang oft nur für institutionelle oder vermögende Privatinvestoren. Bei Schelhammer Capital bereits ab € 150.000.

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Welche Renditen wurden in der Vergangenheit erzielt?

Historisch gesehen hat Private Equity höhere Renditen als klassische Aktienmärkte erzielt. Studien zeigen, dass Top-Private-Equity-Fonds oft zweistellige jährliche Renditen erwirtschaften. Amerikanische Stiftungsvermögen investieren seit Jahrzehnten in Private Equity, um stabile und überdurchschnittliche Erträge zu erzielen.

Ein entscheidender Faktor für die Rendite ist die Wahl des Fondsmanagers. Während das beste Quartil der Private-Equity-Fondsmanager deutlich zweistellige Renditen erzielt, schafft das schlechteste Quartil oft nur einen Kapitalerhalt. Eine sorgfältige Auswahl des Fondsmanagements ist daher essenziell für eine erfolgreiche und renditestarke Investition.

Globale Aktien versus Private Equity in Euro

Zeitraum: 31.12.2000 bis 30.09.2024
Quelle: www.preqin.com, eigene Berechnungen in EUR. Die Wertentwicklung aus der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

 

Nettorendite Private Equity in Euro

Zeitraum: 31.12.2000 bis 30.09.2024
Quelle: www.preqin.com, eigene Berechnungen in EUR. Die Wertentwicklung aus der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Fazit: Private Equity ist eine attraktive Investition für langfristig orientierte Anleger

Durch gezielte Diversifikation und professionelles Management lassen sich hohe Renditechancen realisieren. Allerdings sollten Sie sich auch der Risiken bewusst sein und nicht ohne Expertenwissen investieren.

Investieren Sie mit Schelhammer Capital, der stärksten Privatbank Österreichs. Wir gehören in Österreich zu den Pionieren dieser Assetklasse und haben über 20 Jahre Erfahrung bei der Investition in Private Equity.

Welche Möglichkeiten der Investition gibt es aktuell bei Schelhammer Capital?

Sie können sich über eine Linked Note an einem globalen Sekundärmarktfonds (Unigestion Secondary VI) beteiligen.

Nähere Informationen zu den Produkten befinden sich auf der Website der GBG Private Markets GmbH unter www.privatemarkets.at/produkte/ oder können im persönlichen Gespräch mit den Beraterinnen und Beratern bei Schelhammer Capital in Erfahrung gebracht werden.

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Vorschau: Im nächsten Blog über Private Equity Anfang April lesen Sie über die unterschiedlichen Segmente  von Private Equity. Von Venture Capital bis Buy Out.

Hinweis: Diese Information ist eine Marketingmitteilung, welche von Schelhammer Capital ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handelns im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Dieses Dokument stellt keine Finanzanalyse, keine Anlageempfehlung und keine Anlageberatung dar. Sie erhalten weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung, noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben. Sofern sich diese Mitteilung auf nach den kapitalmarktrechtlichen Vorschriften prospektpflichtige Produkte bezieht, ersetzen die Informationen keinesfalls den Prospekt, welcher über den jeweiligen Emittenten veröffentlicht wird. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Da nicht jedes Geschäft für jeden Anleger geeignet ist, sollten Anleger vor Abschluss eigene Berater konsultieren (insbesondere Rechts- und Steuerberater).