EU Aktionsplan

EU Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums

Die EU Kommission hat, um die ambitionierten klima- und energiepolitischen Ziele bis 2030 zu erreichen, den Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums ins Leben gerufen. Die Ziele sind Reduktion der Treibhausgase um mindestens 40% im Vergleich zu dem Niveau von 1990. Mindestens ein 32-prozentiger Anteil an erneuerbaren Energien im Energiemix, und zumindest 32,5% an Energieeinsparungen. Wie ernst dieses Ziel verfolgt werden soll, zeigt sich in dem Beschluss des Europäischen Rates die Klimaneutralität bereits bis 2050 zu erreichen. Dies erfordert ein CO2-Reduktionsziel von 50-55%. Österreich hat zudem beschlossen, die Klimaneutralität bereits 2040 anzustreben. Eine Beschleunigung der Anstrengungen und weitere politisch-regulatorische Maßnahmen sind also zu erwarten.


Um diese ambitionierten Energie- und Klimaziele zu erreichen, gibt es einen zusätzlichen Finanzierungsbedarf von rund 260 Mrd. EUR pro Jahr, die Finanzindustrie spielt hierbei eine zentrale Rolle. Kapitalflüsse sollen vermehrt in Richtung nachhaltige und grüne Geldanlagen gelenkt und dadurch ein „Greening“ der Wirtschaft voran getrieben werden.


Die Zielsetzung des Aktionsplans für ein nachhaltiges Finanzwesen lautet:

  1. Neuausrichtung der Kapitalflüsse hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft
  2. Einbettung der Nachhaltigkeit in das Risikomanagement
  3. Förderung von Transparenz und Langfristigkeit


Diese Zielsetzungen wurden bereits in konkrete Verordnungen umgesetzt. Für Banken ergeben sich daraus Berichtspflichten zu Ihren nachhaltigen Produkten, aber auch, wie sich Nachhaltigkeitsrisiken auf Ihre Geschäftstätigkeit auswirken. Zudem ist geplant bei Kunden Nachhaltigkeitspräferenzen abzufragen und ein entsprechendes Angebot zu erstellen.


Mehr Infos zu dem EU Aktionsplan und den darin enthaltenen Verordnungen sind unter diesem Link zu finden